Kyoto
Kyoto war fast tausend Jahre lang Hauptstadt Japans (794–1868), und die Präfektur (2,56 Millionen Einwohner) zählt über 1 600 Tempel und Schreine sowie 17 UNESCO-Welterbestätten unter dem Titel „Historische Denkmäler des alten Kyoto". Kiyomizu-dera, Kinkaku-ji, Ginkaku-ji, Fushimi Inari Taisha, Arashiyama und der Phoenix-Pavillon des Byodoin bilden die ikonischste Bilderdichte des Landes. Mit ihrer Holzarchitektur, Gärten, gepflasterten Gassen und dem unverkennbaren Rhythmus der vier Jahreszeiten ist sie Japans wichtigstes Fotoreich.
Highlights
- Kiyomizu-dera — gegründet 778; die Haupthalle, die „Kiyomizu-Bühne", ist ohne Nägel gebaut. Kirschblüten, Herbstfarben und Nachtilluminationen machen ihn zum ganzjährigen Triumph
- Kinkaku-ji (Goldener Pavillon) — 1397 erbaut; der dreistöckige goldene Pavillon, gespiegelt im Kyoko-chi-Teich, ist eine der weltweit berühmtesten Kompositionen
- Fushimi Inari Taisha — Hauptschrein des Inari-Kults, berühmt für seine „Senbon Torii" (tausend zinnoberrote Tore); 24h geöffnet, spätnachts oder früh am Morgen ohne Menschenmassen magisch
- Arashiyama — Togetsukyo-Brücke, Bambushain und Tenryu-ji-Tempel; Ende November zieht weltweit Besucher an
- Tofuku-ji — Herbstfärbung von der Tsuten-kyo-Brücke, Kyotos schönste, ein Meer aus Karmesin durch etwa 2 000 Ahornbäume
















